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Es gibt unendlich viele Stellen, die man unbedingt sehen sollte aber wie immer hat man zu wenig Zeit oder auch nicht das Geld um alles zu machen. Da wir dieses Jahr die Möglichkeit dazu hatten, haben wir fast alles mit dem Auto oder Motorrad gemacht aber man kann auch sehr günstig mit dem Bus verreisen.

Tagestouren & Andalusien

Monachil

Von der „Puerta Real“ kommt man mit dem Bus direkt nach Monachil und die Fahrt kostet nur 80 cent. In Monachil angekommen muss man aber, je nachdem wo man zelten will, noch 1,5 bis 2 Stunden laufen und es gibt auch keine andere Möglichkeit in das Tal reinzukommen. Es gibt dafür aber einen Fluss und auch Quellwasser. Unterwegs wird man vielleicht auf einige Freikletterer treffen, da man das auch vorzüglich dort machen kann. Die Landschaft ist traumhaft schön, das Problem ist nur, dass man alles ziemlich weit tragen muss.

Santa Fe

In der Nähe von Santa Fe gibt es heiße Quellen, die man aber nur mit dem Auto oder Motorrad erreichen kann. Das Wasser ist knapp unter 40°C heiß und ist deshalb besonders empfehlenswert im Winter!

Carretera de las Cabras

“Carretera de las Cabras” nennt sich die alte Strasse nach Almuñecar. Wenn man aus Granada raus Richtung Motril zum Strand fährt, dann zweigt sie nach rechts Richtung Almuñecar ab. Die Strasse ist sehr kurvenreich aber mit wenig Verkehr und landschaftlich eine der schönsten Strassen Andalusiens. Von Feldern über Pinienwälder bis zu Serpentinen in den Bergen gibt es alles.
Wenn man schließlich unten angekommen ist, fährt man am besten nach Westen weiter. In Almuñecar gibt es einige nette Strände aber wenn man noch ein Stück weiter bis nach Nerja fährt, werden sie noch schöner.
An einigen Stellen kann man ebenfalls gut picknicken und ca. 50km von Granada entfernt findet man einen Wasserfall an dem man geführte Canyoning - Touren machen kann. Der Wasserfall liegt am „río verde“ und man biegt ca. 2km vor der einzigen Tankstelle auf dieser Strecke nach rechts auf einen Feldweg ab (dort befindet sich auch ein großes Schild vom „Ayuntamiento“ mit dem Namen der Sierra.
Man muss den Feldweg ungefähr 5km weit fahren bis man zu einem kleinen Stausee kommt. Von dort geht ein kleiner Fußweg weiter bis zum Wasserfall. Viel Spass!
Falls ihr eine geführte Tour machen wollt, könnt ihr folgende Nummer anrufen:

Francisco Ruiz Fernandez
Tecnico en Actividad Fisica
C/. San Sebastian, 17
18420 Lanjaron
Telf. (958)770377

Salobreña

In Salobreña befindet sich der nächste Strand von Granada aus, den man auch problemlos mit dem Bus erreichen kann. Ansonsten fährt man einfach die Autobahn Richtung Motril. Die Busfahrt kostet ca.5€ (einfache Fahrt) und dauert ca. 1h.
Die Strecke nach Motril ist zur Zeit allerdings auch ein Muss für jeden Bauingenieur, da hier der große Staudamm „Rules“ gebaut wird und die gesamte Strecke zur Autobahn ausgebaut wird. Hier kann man von der „fahrenden Telefonzelle“ bis zu riesigen LKW´s alles finden.

Nerja

Ein nettes Städtchen, dass normalerweise auch in jedem Reiseführer vorkommt. Deshalb sind hier im Sommer auf ziemlich viele Touris oder „Guiris“ wie man hier sagt aber trotzdem hat Nerja einen der schönsten Strände die man in relativ kurzer Zeit erreichen kann. Des weiteren kann man sich dann bei Gelegenheit auch die Höhlen von Nerja anschauen und wenn man ein Auto hat nach Frigiliana fahren, eines der „pueblos blancos“ hier in Andalusien. Dort gibt es einige sehr nette Restaurants mit Terrasse und Meerblick.

Torre del Mar

Hier gibt es eigentlich nicht viel zu sehen außer einer Partymeile am Strand aber da es auf dem Weg einer kleinen Rundfahrt über Alhama de Granada, Ventas de Zafarraya, Torre del mar, Nerja, Almuñecar und Granada liegt kann man – wenn man schon mal da ist – ganz gut dort essen. Es gibt viele Fischrestaurants (z.B. „La Cueva“) die sehr günstig und gut sind (sobald man von Strand weg ins Dorf reingeht) und ich habe dort das sicherlich billigste Bier mit „tapa“ für 100ptas. gefunden.

Provinz Cadiz

Schon ab Marbella ändern sich die Strände beträchtlich. Man findet hier feineren und helleren Sand und je weiter man der Küste Richtung Tarifa folgt, desto mehr fällt einem der Atlantikeinfluss auf. Das Wasser wird etwas kälter aber meistens sauberer. Wer hier surfen will, für den ist Tarifa ein Muss. Hier gibt es fast immer Wind und es stehen einem alle Möglichkeiten des Wassersports zur Verfügung.
Weiter im Westen kommt man an die Strände von Zahara de los Atunes, Barbate. Hier gibt es weniger Surfer und deutlich mehr Spanier. In Caños de Meca schließlich findet man fast ausschließlich Spanier und in den Sommermonaten geht hier die Post ab. Falls man ein verlängertes Wochenende verbringen will, sollte man sich frühzeitig auf den Weg machen, da es passieren kann, dass man in all diesen Orten keinen einzigen Campingplatz mehr findet. Wenn man aber einen gefunden hat, befindet man sich inmitten einer riesigen Party (Nichts für schwache Gemüter, die früh schlafen gehen wollen)!

Exkursionen

Es gibt hier natürlich auch Exkursionen aber man hat sie genauso wie in Aachen schneller verpasst als einem lieb ist. Also informiert euch bei Zeiten! Normalerweise gibt es, wie normalerweise für alles, Aushänge oder Listen, auf denen ihr euch eintragen könnt. In diesem Jahr gab es eine längere Exkursion nach Portugal und ihr solltet euch früh anmelden, wenn ihr bei so etwas mitmachen wollt.